Auf großes Interesse stießen unsere beiden neuesten Balkonkraftwerke-Workshops, die wir als BürgerEnergie Mainspitze gemeinsam mit der Stadt Hochheim sowie mit dem Evangelischen Dekanat Mainz am 13. und am 20. Juni veranstaltet haben. Beide Termine waren mit jeweils über 30 TeilnehmerInnen vollständig ausgebucht.
Die Veranstaltungen zeigten praxisnah, wie BürgerInnen mit einem Balkonkraftwerk eigenen Solarstrom erzeugen und ihre Stromkosten senken können. Behandelt wurden unter anderem Stromertrag und Messmöglichkeiten, rechtliche Rahmenbedingungen, Installation und Anschluss der Anlagen sowie Anmeldung, Versicherung und die Fördermöglichkeiten der Stadt Hochheim. Darüber hinaus erhielten die Teilnehmenden Tipps zur Auswahl hochwertiger Komponenten und Hinweise, worauf beim Kauf zu achten ist. Besonderen Wert legten die Veranstalter auf den Praxisbezug. An aufgebauten Balkonsolarmodulen konnten die BesucherInnen die Technik direkt kennenlernen, Fragen stellen und verschiedene Komponenten selbst ausprobieren.
Dabei zeigte sich auch ein weiterer Schwerpunkt: Das Interesse an Speichersystemen für Balkonkraftwerke war außergewöhnlich hoch. Viele Teilnehmende wollten wissen, wie sich überschüssiger Solarstrom speichern und der Eigenverbrauch weiter steigern lässt. Aufgrund dieser großen Nachfrage arbeitet die BürgerEnergie Mainspitze bereits an einem speziellen Workshop zum Thema Balkonkraftwerk-Speicher in Kooperation mit der Balkon.solar Ortsgruppe Mainz.
Bei Getränken und Gebäck bestand Gelegenheit zum Austausch mit den Referenten und untereinander. Die Teilnahme erfolgte erfolgreich auf Spendenbasis nach dem Wertschätzungsprinzip.
Die BürgerEnergie Mainspitze zieht eine positive Bilanz: Die hohe Resonanz zeige, dass das Interesse an einer einfachen und kostengünstigen Beteiligung an der Energiewende weiterhin groß ist. Für den Herbst sind daher weitere Informationsveranstaltungen geplant. Neben dem Speicher-Workshop sind auch Exkursionen zu Photovoltaik-Anlagen vorgesehen, bei denen Interessierte Einblicke in Planung, Betrieb und praktische Erfahrungen von Anlagenbetreibern erhalten können.
Text u. Bild: M. Hoitz










